Begrüßungen und Pronomen
❃ Begrüßungen und Pronomen
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ສະບາຍດີ
[ sabaidi ] -
Hallo.
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ເຈົ້າສະບາຍດີບໍ່?
[ chao sabaidi bo? ] -
Wie geht es Ihnen?
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ຂ້ອຍສະບາຍດີ
[ khoi sabaidi ] -
Mir geht es gut.
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ແລ້ວເຈົ້າເດ?
[ laew chao de? ] -
Und Ihnen?
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ສະບາຍດີຕອນເຊົ້າ
[ sabaidi ton sao ] -
Guten Morgen.
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ສະບາຍດີຕອນສວາຍ
[ sabaidi ton suay ] -
Guten Tag.
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ສະບາຍດີຕອນແລງ
[ sabaidi ton laeng ] -
Guten Abend.
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ຫຼັບຝັນດີ
[ lap fan di ] -
Gute Nacht.
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ພົບກັນໃໝ່
[ phop kan mai ] -
Bis später.
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ເດີນທາງປອດໄພ
[ doen thang pot phai ] -
Gute Reise.
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ສະບາຍດີອ້າຍ
[ sabaidi ai ] -
Hallo (zum älteren Bruder/Mann).
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ສະບາຍດີເອື້ອຍ
[ sabaidi euay ] -
Hallo (zur älteren Schwester/Frau).
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ສະບາຍດີນ້ອງ
[ sabaidi nong ] -
Hallo (zur jüngeren Person).
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ເຈົ້າຊື່ຫຍັງ?
[ chao su nyang? ] -
Wie heißen Sie?
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ຂ້ອຍຊື່...
[ khoi su... ] -
Ich heiße...
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ຍິນດີທີ່ໄດ້ຮູ້ຈັກ
[ nyin di thi dai hu chak ] -
Freut mich.
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ເຊັ່ນກັນ
[ sen kan ] -
Gleichfalls.
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ເຈົ້າມາແຕ່ໃສ?
[ chao ma tae sai? ] -
Woher kommen Sie?
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ຂ້ອຍມາແຕ່...
[ khoi ma tae... ] -
Ich komme aus...
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ກິນເຂົ້າແລ້ວບໍ່?
[ kin khao laew bo? ] -
Hast du schon gegessen? (Begrüßung).
In Laos beginnt jede Interaktion mit der herzlichen und allgegenwärtigen Begrüßung ສະບາຍດີ (sabaidi), was wörtlich „gute Gesundheit“ bedeutet, aber als universelles „Hallo“ dient. Für Deutschsprachige liegt der größte kulturelle Unterschied in der laotischen Sprache jedoch im völligen Fehlen des formellen „Sie“ oder des informellen „du“. Die laotische Gesellschaft ist stark von Alter und sozialer Hierarchie geprägt. Bevor ein Laote ein entspanntes Gespräch mit Ihnen führen kann, muss er Ihr relatives Alter einschätzen. Anstelle von unpersönlichen Pronomen verwenden die Laoten familiäre Begriffe für jeden, selbst für völlig Fremde. Wenn Sie als etwas älter als Ihr Gesprächspartner wahrgenommen werden, nennt man Sie respektvoll ອ້າຍ (ai), was „älterer Bruder“ bedeutet, oder ເອື້ອຍ (euay) für „ältere Schwester“. Sind Sie jünger, werden Sie zu ນ້ອງ (nong), dem „jüngeren Geschwisterkind“. Dass ein Taxifahrer oder Verkäufer auf dem Markt Sie „Bruder“ oder „Schwester“ nennt, mag anfangs ungewohnt intim wirken, ist aber der ultimative Ausdruck von Höflichkeit und Einbindung. Wenn Sie diese Struktur verstehen und selbst anwenden, brechen Sie sofort das Eis. Zögern Sie nicht, einen Kellner mit *Ai* oder *Euay* anzusprechen oder sich selbst so zu bezeichnen. Damit zeigen Sie großen Respekt für die lokale Kultur und verwandeln sich vom bloßen Touristen in ein geschätztes Mitglied der laotischen Gemeinschaft.
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